Battle Bots

Einen ganzen Tag lang haben sich bei uns im C-Hack jede Menge kleine Tüftlerinnen und Tüftler ausgetobt – das Ziel: ferngesteuerte Roboter bauen, die sich gegenseitig im Duell einen Luftballon am Heck zerstechen.

Die Vorgabe war dabei bewusst schlank gehalten: Jedes Team bekam zwei Motoren, einen Motorcontroller und ein ESP32-Board, dazu vorne eine Nadel und hinten einen Luftballon – der Rest, also Form, Aufbau und Design des Roboters, blieb komplett der eigenen Fantasie überlassen.

Aus Sperrholz, Motoren, Rädern, etwas Elektronik und ganz viel Fantasie entstand daraus eine bunte Truppe an Fahrzeugen. Gesägt wurde an der Dekupiersäge, gelötet und verkabelt an den Werkbänken, und wer wollte, hat seinem Gefährt in der Airbrush-Kabine noch eine individuelle Lackierung verpasst. Auch Upcycling kam dabei nicht zu kurz: So manches Chassis entstand aus einer leeren Filamentspule oder einem CD-Rohling-Halter, die statt im Müll zu landen ein zweites Leben als Roboterkarosserie bekamen. Herausgekommen sind ganz unterschiedliche Charaktere – von der gepanzerten Biene über den Smiley-Roboter bis zum minimalistischen Brett-auf-Rädern.

Ganz ohne Hürden ging es dabei natürlich nicht: Der ein oder andere Motor löste sich im Laufe des Tages wieder von seiner Halterung, und so manches Design musste spontan nochmal überarbeitet werden, weil es sich in der Praxis doch anders verhielt als gedacht. Genau das gehört bei so einem Bautag aber dazu – improvisieren, nachbessern und gemeinsam eine Lösung finden war Teil des Spaßes. Zwischendurch gab’s natürlich auch eine Stärkung: Mittags wurde gemeinsam Pizza gegessen, bevor es mit voller Energie weiterging.

Das Beste zum Schluss: Am Ende des Tages hatten wirklich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen funktionierenden Battle-Bot am Start. Beim Turnier ging es dann richtig zur Sache – mit Vollgas durch die Arena, taktischem Ausweichen und jeder Menge lautem Gejubel bei jedem geplatzten Ballon.

Der Spaß stand den ganzen Tag über im Vordergrund, und genau das hat man am Ende auch gemerkt: müde, aber glückliche Gesichter und Roboter, auf die alle sichtlich stolz waren. Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für einen kreativen und richtig unterhaltsamen Tag!

Besuch beim Hackerspace Gent

Wenn es sich bei Reisen einrichten lässt, lohnt sich immer mal wieder ein Besuch bei anderen Hacker- oder Makerspaces.
Andreas und ich hatten die Gelegenheit kürzlich bei einer Belgienreise den Hackerspace Gent (https://hackerspace.gent/) zu besuchen. Gent hat tasächlich eine top-level Domain wie man hier sieht.

Die richten jährlich das Newline-Event https://newline.gent/ aus – eine kleine Version des CCC. Der Hackerspace Gent hat ca. 25 Mitglieder, die den Space nutzen, um Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam am Space weiter zu entwickeln.

Natürlich gibt es eine Bar…

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Wir treten für Calw in die Pedale – JFZ & C-Hack beim Stadtradeln

Wer das Stadtradeln nicht kennt: Es ist eine bundesweite Kampagne, bei der Teams für ihre Stadt Fahrradkilometer sammeln. Die Idee ist denkbar einfach – so viele Alltagswege wie möglich mit dem Rad zurücklegen, statt ins Auto zu steigen, und das ganze per App dokumentieren. Am Ende landet alles in einer Gesamtstatistik für Calw.

Wie weit wir als Team bisher gekommen sind, lässt sich hier direkt ablesen:


Was das mit unserer Arbeit zu tun hat

Klimaschutz klingt erstmal abstrakt. Beim C-Hack messen wir das Klima buchstäblich – seit Jahren, an mehreren Stellen in und um Calw. Wer sich durch unsere Dashboards klickt, bekommt einen ziemlich direkten Eindruck davon, was in der Luft steckt, wie sich Temperatur und Feuchtigkeit entwickeln, und wie ruhig oder unruhig der Boden unter unseren Füßen ist.

Das Stadtradeln passt da gut dazu. Nicht als Symbolaktion, sondern weil der Gedanke derselbe ist: Dinge sichtbar machen, die sonst im Verborgenen bleiben – ob Feinstaub in der Luft oder CO₂ auf dem Weg zur Arbeit.


Stadtgarten – Luftdaten aus dem urbanen Grün

Im Stadtgarten-Projekt betreiben wir ein kleines Sensornetzwerk, das kontinuierlich Luftmessdaten erfasst. Die Daten laufen in einem öffentlichen Grafana-Dashboard zusammen und zeigen Temperatur, Luftfeuchtigkeit und weitere Luftqualitätswerte – dynamisch, live und für jeden einsehbar.

Stadtgarten Sensor-Luftmessdaten – Live-Dashboard

Die Übersicht aller Sensordaten des Projekts findet sich unter stadtgarten.c-hack.de.


C-Turm – Umweltsensorik im Stammheimer Feld

Etwas außerhalb der Innenstadt, im Stammheimer Feld, steht unser C-Turm. Er dient Vögeln und Fledermäusen als Nistplatz und gleichzeitig als Träger für eine ganze Reihe von Sensoren, die wir über eine Richtfunkverbindung ins C-Hack-Netzwerk eingebunden haben. Der Turm ist vollständig solarbetrieben – vier Panels und ein Akkupuffer versorgen die gesamte Technik auch an trüben Wintertagen.

Was der Turm misst:

  • Wetter – Temperatur, Luftdruck, Niederschlag, Wind
  • Feinstaub – Daten gehen direkt an sensor.community (Sensor-ID 70946)
  • Fledermäuse – ein Ultraschall-Scanner erfasst bis 100 kHz und stellt die Signale grafisch dar
  • Erdbeben – eine seismische Station registriert Bautätigkeiten, Verkehr und entfernte Erdbeben
  • Radioaktivität – ein Zählrohr misst die natürliche Gammastrahlung
  • Amateurfunk – unser KiwiSDR deckt den kompletten Bereich bis 30 MHz ab, frei zugänglich
  • LoRaWAN – ein offenes Gateway für IoT-Sensorprojekte in der Region

Alle Live-Daten gibt es unter c-turm.c-hack.de.


Mitmachen

Das Stadtradeln läuft noch. Wer Lust hat, dem Team Jugendforschungszentrum Region Calw e.V. beizutreten, kann das über die Stadtradeln-App tun – kein C-Hack-Mitglied sein erforderlich. Einfach Kilometer eintragen und dazustoßen.

Je mehr Menschen mitmachen, desto aussagekräftiger wird das Ergebnis für Calw. Und vielleicht motiviert ein Blick aufs Grafana-Dashboard ja dazu, beim nächsten Mal das Rad zu nehmen.


C-Hack ist der Calwer Hackerspace und Teil des Jugendforschungszentrums (JFZ) Region Calw. Wir beschäftigen uns mit Technik, Open Source, Elektronik und Citizen Science. Mehr unter c-hack.de.

MSLA-Druck entmystifiziert: Der Uniformation GK3 Ultra im Detail

Hallo zusammen,

Resin-Drucker sind mittlerweile erschwinglich geworden und liefern Ergebnisse, die mit FDM-Druckern so nicht machbar sind. Zeit, sich die Technologie mal genauer anzuschauen.

In meinem nächsten Talk bei uns geht es um MSLA-Druck (Masked Stereolithography Apparatus). Als konkretes Beispiel dient der Uniformation GK3 Ultra.

Inhalt des Vortrags

  • MSLA vs. FDM vs. SLA – Unterschiede und typische Anwendungsfälle
  • Funktionsweise – UV-LEDs, LCD-Masking und warum das so präzise arbeitet
  • Der GK3 Ultra im Detail – 10,3″ Mono-Display, 14K Auflösung und was das praktisch bedeutet
  • Resin-Grundlagen – Verschiedene Harztypen und ihre Eigenschaften
  • Sicherheitshinweise – Umgang mit Resin, Belüftung, Schutzausrüstung
  • Live-Demo – Der Drucker in Aktion

Zielgruppe

Der Vortrag richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an Leute, die bereits Erfahrung mit FDM-Druck haben und sich für Resin-Druck interessieren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Termin

Datum: 07.04.2026
Uhrzeit: 19:00

Aktualisierte Infoseite zum Lasercutter

Vielen Dank für euer Interesse an unserem Lasercutter. Die Folien des Vortrags mit etwas Referenzinformation findet ihr auf der Projektseite zum Lasercutter –> Hier

In der Präsentation gibt es auch Informationen zu Materialien, die verwendet werden können und solchen, die ihr auf keinen Fall lasern dürft. Außerdem gibt es ein paar Tabellen zu empfohlenen Laser-Einstellungen.

ABER: Die Einstellungen sind etwas überdimensioniert – man kann bei gleicher Leistung deutlich schneller lasern. Wir werden in nächster Zeit ein paar Versuche machen und dann die aktualisierten Einstellungen auf der Projektseite veröffentlichen.

Vortrag 10-Feb-2026: C-Hack Lasercutter

Unser neuer Lasercutter ist einsatzbereit. Um den zu benutzen gibt es aber einiges zu beachten. Das werde ich in diesem Vortrag mit Demo und Einweisung erklären.

Für Interessierte, die noch nie etwas auf einem Lasercutter oder einer CNC-Maschine hergestellt haben, werde ich auch erklären, mit welchen Tools man die Formen konstruiert, die wir dann ausschneiden werden. An einem kleinen Beispiel gehen wir durch die Schritte von der Konstruktion bis zum fertigen Objekt.

Zusätzlich gibt eine kleine Einführung in geeignete und nicht-geeignete Werkstoffe.

Logistisches:

Datum/Zeit: 10. Februar 2026 um 19:00 Uhr
Ort: Jugendforschungszentrum, Im Zwinger 4, Calw
Online: https://meet.c-hack.de/laser

Anmerkung: Bei der Online-Teilnahme ist die Vorführung des Lasers natürlich nicht möglich

Besuch bei Labitat in Kopenhagen

Bei einer Reise nach Kopenhagen habe ich die Gelegenheit benutzt, den Hackerspace Labitat https://www.labitat.dk/ zu besuchen.

Wie bei jedem Besuch eines Hackerspaces wurde ich sehr freundlich willkommen geheißen und bekam natürlich auch ne Tour durch den Space.

Der Space liegt ziemlich zentral in Kopenhagen, ist aber versteckt hinter einem unscheinbaren Kellereingang. Der Druck auf den Reset-Button an der Tür betätigt die Klingel. Der Space ist komplett self-funded durch Mitgliedsbeiträge. Wer zahlt bekommt die Zugangscodes für die Tür. Leute, die unentgeltlich kommen wollen, sind aber auch willkommen.

Es gibt jede Menge Infrastrukturprojekte und auch vernetzte Projekte wie https://c3pixelflut.de/. Und natürlich sind sie beim CCC-Congress und Camp dabei.

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Vortrag: Meshtastic – Wenn das Internet mal nicht da ist

Meshtastic: Wenn das Internet mal nicht da ist

In einer zunehmend vernetzten Welt stellt sich die Frage: Was passiert, wenn die gewohnten Kommunikationswege wegfallen? Unser kommender Meshtastic-Workshop zeigt eine faszinierende Alternative auf.

Was ist Meshtastic? Ein Open-Source-Projekt, das günstige LoRa-Hardware in ein dezentrales Mesh-Netzwerk verwandelt. Keine Internetverbindung, kein Mobilfunkmast nötig – die Geräte kommunizieren direkt miteinander und erweitern automatisch die Reichweite.

Workshop-Inhalte:

  • Grundlagen der Mesh-Kommunikation
  • Hardware-Setup und Konfiguration
  • Praktische Szenarien: Wanderungen, Festivals, Notfälle
  • Community-Aufbau und bestehende Netzwerke

Perfekt für alle, die sich für resiliente Technologien interessieren – vom Outdoor-Fan bis zum technikaffinen Selbstversorger.

4. November @ 19:0020:00

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Vortrag: LoRaWAN im Einsatz – Umweltmesstechnik im Calwer Stadtgarten

Dienstag 7. Oktober um 19:00 im Jugendforschungszentrum Calw

Wir zeigen an einem praktischen Beispiel, wie man ein Sensornetzwerk aufbaut mithilfe des Funkstandards LoRaWAN.

Themen:

  • Umweltmesstechnik im Stadtgarten Calw
  • LoRa Funktechnik – Basics
  • LoRaWAN – The Things Network – Basics
  • Unser selbstentwickelter Node (Hardware und Software)
  • Stand des Projekts und kurze Demo

Die Präsentation zum Download: LoRaWAN-C-Hack-Vortrag-2025_Update