C-Hack meets DARC

Am Samstag 13. Juli fand am C-Turm Funkaktivität statt. Die Funkamateure des befreundeten DARC Ortsverband Nordschwarzwald (P32) waren mit zwei Funkstationen in der Luft. Hierzu wurden zwei Antennen aufgebaut und Betrieb auf Kurzwelle und UKW (2-Meter-Band) durchgeführt. Das Rufzeichen der Clubstation war DL0CCW.

Der Betrieb auf Kurzwelle lief sehr gut, obwohl die Antenne nur wenige Meter über dem Boden aufgehängt war. Auf dem 2m-Band waren nur wenige Stationen zu arbeiten.

Der Aktivtätstag war gleichzeitig ein Test für die neue Akkuversorgung im Turm. Das UKW-Band wurde vom Laderegler für die Lithiumionenakkus gestört, wärend des Funkbetriebs wurde dieser abgeschaltet. Der DC/DC-Wandler von 24V auf 12V ging in Überlast, wenn die Funkstation auf voller Leistung betrieben wurde.

Die Kurzwellenantenne soll beim nächsten mal weiter oben am Turm angebracht werden.

Erster Akkuwürfel im C-Turm

Der erste Akkuwürfel (von hoffentlich ganz vielen!) wurde installiert. Mit dem Akkuwürfel wird eine Tonausgabe versorgt, mit der Mauersegler-Schreie ausgegeben werden.

Die Installation ist noch provisorisch, die ganze Technik wird noch in ein Wandregal verpackt.

Kabel für den Anschluss Solarpanel -> Laderegler mussten konfektioniert werden.

Ein Hochstromstecker musste angelötet werden. Provisorischer Lötplatz mit Gaslötkolben.

Danach wurde der Würfel angeschlossen, der eingebaute Raspberry Pi gestartet. In all den Kartons im Hintergrund sind Akkus, die darauf warten, von fleißigen Bastlern eingelötet zu werden. Der Schmutz auf dem Boden ist nicht Teil des Projekts.

(Die miese Bildqualität liegt an der Mobiltelefon-Kamera)

Großer Wartungstag im C-Hack

Am Samstag standen größere Wartungsarbeiten im C-Hack an. Die neue Fräse benötigte etwas Aufmerksamkeit, da das Spiel der Führungen zu groß war. Der Laser, der im letzten Jahr intensiv genutzt wurde, zeigte einige Abnutzungserscheinungen.

Der Abluftfilter der Lasereinheit war gesättigt, es wurde eine Filterkassette ersetzt.

 

Der Autofokus hat etwas abbekommen, er sieht etwas windschief aus. Vermutlich stieß er beim seitlichen Verfahren gegen ein Werkstück. Vor dem Lasern sollte immer der Tisch nach unten gefahren werden, damit der Tastfinger sich seitlich frei bewegen kann. Nach dem einschalten führt der Laser ein Homing durch, dazu verfährt er nur X und Y-Achse. Der Tisch (Z-Achse) wird vom Autofokus immer nur nach oben gefahren, bis das Werkstück den Finger berührt.

 

Autofokus ausbauen und analysieren

 

Für eine kleine Madenschraube im Tastfinger war kein passender Innensechskant (Zoll) verfügbar, deswegen wurde auf dem Schleifbock ein kleiner Schraubenzieher passend geschliffen. Die zerstörte Zugfeder ist nun sichtbar.

 

Da es die Federn im Ersatzteildienst nicht einzeln gibt, wurde aus einem Sammelsurium von Federn eine passende herausgesucht.

 

Nach dem Zusammenbau, kurze Funktionsprüfung, chemische Reinigung und Einbau in den Laser.

 

Danach Austausch des Zahnriemens für die X-Achse. Der alte Zahnriemen war ausgeleiert, beim bewegen flatterte er manchmal und verursachte eine Zitterbewegung des Laserstrahls.

 

Schließlich stand noch eine Grundreinigung an, der Krempel im Zwischenboden kann Feuer fangen.

 

Nach der Funktionsprüfung des Lasers, wurde die Fräse in Schwung gebracht. Die Führungsrollen waren locker und mussten neu gespannt werden. Die Justage war erfolgreich, eine Probefräsung brachte ein gutes Ergebnis.

 

Hier noch das Fräsergebnis:

Mehr über den Einsatzzweck dieses Holzteils findet ihr hier

35C3 – Bilder Rückblick

So dele, der 35C3 ist schon eine Weile her und wie immer hat man während dem 35C3 viele Erlebnisse und macht manche Bilder (natürlich meistens ohne Personen). Doch kaum ist man wieder daheim, stellt sich sehr schnell wieder der Alltag ein.
Deshalb nun noch als Abschluss eine kleine Bildersammlung. Für weitere Texte lest doch mal in den die einzelnen Tage rein:
Tag 1
Tag 2
Tag 3
Für Tag 4 hatte ich keine Zusammenfassung geschrieben, es gab aber meines Wissens auch nicht wirklich spannedes mehr. Außer dem obligatorischem Security Nightmares Talk
Ansonsten kann man sich gerne mal im Video Archiv durchschauen: 35C3 media ccc

35C3 – Tag 3 Rückblick

Auch an diesem Tag hieß es wieder: „Engel die auf Türen starren“. Gleich 6 Stunden lang… 🙂
Aber das Gute an Engelschichten an Türen: Man kommt immer wieder ins Gespräch mit anderen Engeln. Ein Leipziger, ein Troll (juhu 🙂 ) und ein Frankfurter. Ganz lustige Geschichten. Oder man sitzt am Assembly und stellt fest, dass ein Lehrer aus Schömberg auch hier ist, der das JFZ in Calw noch gar nicht kannte. 😉
Hier noch eine kleine Auswahl an Talks, die meiner Meinung sehenswert sind, wobei ich noch nicht alle gesehen habe:
From Zero to Zero Day
Provable Security
Die verborgene Seite des Mobilfunks
Best of Informationsfreiheit
MicroPython – Python for Microcontrollers –> wollte ich schon länger mal anschauen.
In Sowjet Russia Smart Card Hacks You
Viva la Vita Vida
Truly cardless: Jackpotting an ATM using auxiliary devices.
Russia vs. Telegram: technical notes on the battle
Du kannst alles hacken – du darfst dich nur nicht erwischen lassen. –> wirklich sehenswert!
Funkzellenabfrage: Die alltägliche Rasterfahndung unserer Handydaten
Desinformation und Fake News – Bekämpfung und Verifizierung leicht gemacht
#afdwegbassen: Protest, (Club-)Kultur und antifaschistischer Widerstand
Hebocon
Chaos Communication Slam

Vielleicht gibts auch noch mehr tolle Vorträge. Hier der Fahrplan für den Tag 3.
Ach ja, hab ich erwähnt, dass um Mitternacht auch noch Chamber (eine lokale Black Metal Band) gespielt hat? Das war eine tolle Überraschung und sogar recht gut besucht und eine tolle Abwechslung zu der ganzen elektronischen Musik.

35C3 – Tag 2 Rückblick

Mal ein Rückblick zum Tag 2 des 35C3. An diesem Tag hab ich mal wieder intensiver geengelt und dabei hauptsächlich auf Türen gestarrt und die Bändel kontrolliert. An diesem Tag war übrigens auch der Junghacker Tag. So sind einige Jugendliche umher gewuselt und auch die Eltern davon. Es war deutlich mehr los als sonst.
Ich hab an diesem Tag fast keine Talks angeschaut und kenn daher den Inhalt nicht. Hier aber mal eine Liste, die sicher interessant ist:
A farewell to soul-crushing code
Exploring fraud in telephony networks
Modern Windows Userspace Exploitation –> interessantes Thema, leider französisches English, das man sehr schlecht versteht. 🙁
Jahresrückblick des CCC 2018
Verhalten bei Hausdurchsuchungen
Smart Home – Smart Hack
Computer, die über Asyl (mit)entscheiden
The Ghost in the Machine
Die EU und ihre Institutionen
Meine Abenteuer im EU-Parlament –> wurde nicht offiziell aufgenommen. Hier aber ein Stream Dump
All Creatures Welcome

All Creatures Welcome ist eine Dokumentation über den Congress und das Camp und wurde in den letzten beiden Jahren finanziert und fertig gestellt und ist endlich gemeinfrei. Dazu wurde Geld gesammelt, da mit den offiziellen Fördermitteln der Film nicht gemeinfrei gestellt werden darf. Aber nun ist er gemeinfrei.

Wie immer: Vielleicht gibt es noch interessante Talks. Dann schaut doch einfach mal im Fahrplan vorbei.

35C3 – Tag 1 Rückblick

Gestern war nun der erste Tag vom 35. Congress. Das heißt es gab auch schon die ersten Talks zu sehen. Eigentlich hatte ich mir dieses Jahr vorgenommen mal ein paar Workshops zu besuchen. Leider war ich immer dran und scheinbar gab es noch viel mehr Leute, die auch verzweifelt versucht haben VIM zu beenden. Deshalb war der VIM Workshop auch sehr schnell voll.
Trotzdem gab es noch viele andere Talks, die sehenswert sind und leider auch etwas die Stimmung vermiesen:
The Precariat: A Disruptive Class for Disruptive Times.
Mind the Trap: Die Netzpolitik der AfD im Bundestag
Frontex: Der europäische Grenzgeheimdienst
How does the Internet work?
Hackerethik – eine Einführung
„Das ist mir nicht erinnerlich.“ − Der NSU-Komplex heute –> nicht selbst gesehen. 🙂
What The Fax?!
All Your Gesundheitsakten Are Belong To Us
Polizeigesetze
Freude ist nur ein Mangel an Information

Besonders der Gesundheitsakten Vortrag war sehr erschütternd und hat gezeigt, dass man manche Dinge einfach nicht zentral und digital haben will. Dazu gehören neben Wahlen eben auch Gesundheitsdaten. Irgendwann kommt sicher mal wieder ein Diktator an die Macht und schafft mal eben die Demokratie ab. Dann kann der Herrscher sehr leicht alle „kranken“ Menschen filtern und gezielt eliminieren. Das ist gefährlich und muss verhindert werden.

C-Hack goes 35C3

Wir werden dieses Jahr wieder auf dem 35C3 in Leipzig sein. (https://de.wikipedia.org/wiki/Chaos_Communication_Congress)
Der Chaos Communication Congress ist eines der größten Hacker-Events und läuft jährlich vom 27.12. – 30.12. Dort gibt es viele Vorträge zum Thema Computer, Politik, Kunst und Unterhaltung. Dazu haben viele Gruppen ein Assembly mit Workshops, witzigen Basteleien und überall blinkt es…
Wir haben auch wieder ein Assembly (=Tisch wo wir uns als C-Hack „präsentieren“) und werden euch hier im Blog über interessante Vorträge, witzige Dinge usw. auf dem Congress auf dem Laufenden halten 😉

 

Lokales Maven Repository

Maven ist ein Build-Management-Tool der Apache Software Foundation und basiert auf Java. Mit ihm kann man insbesondere Java-Programme standardisiert erstellen und verwalten. “ – Wikipedia

Unter anderem kann man damit sehr einfach Abhängigkeiten auf andere Projekte definieren. Diese werden dann automatisch von einem Repository heruntergeladen.

Und so ein Repository hat das C-Hack jetzt. Damit können wir jetzt unsere eigenen Java Bibliotheken dort hochladen und ganz einfach in anderen Projekten verwenden.

Ihr findet das Repository unter http://maven.c-hack.de.

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