Funkaktivität am C-Turm

Am 4. Juli hielten die Funkamateure vom Ortsverein P32 ihren Fieldday am C-Turm ab. Bei einem Fieldday wird von einer temporär aufgebauten Funkstation ohne Netzstromversorgung Betrieb durchgeführt.

Da es bei diesem Fieldday hauptsächlich um die Prüfung der Technik ging, wurde nur eine kleine Antenne aufgebaut.

In Zeiten von Corona wurde natürlich so weit wie möglich Abstand voneinander gehalten sowie im Innenraum ein Mundschutz getragen.

Da beim Fieldday im letzten Jahr festgestellt wurde dass die Laderegler den Funkbetrieb stören, sind vor dem Funkbetrieb neue Laderegler installiert worden.

Der neue Laderegler befindet sich hinten rechts, eine Leiterplatte mit blauem Lötstopplack.

Beim Aufbau der Funkstation wurde außerdem festgestellt, dass wir ungebetene Besucher im Turm hatten.

Einige der Kabel sind durch Nagetiere zerstört worden.

Da die Funkanlage mit 12V arbeitet, musste die die Batteriespannung der Solaranlage mit Schaltwandlern reduziert werden. Die neuen Wandler haben sich bewährt. Sie haben die Leistung von 300 Watt ohne Abschaltung umgewandelt und keine Funkstörung verursacht. Beim Versuch letztes Jahr konnte das Funkgerät nicht mit voller Leistung betrieben werden, da die Überstrombegrenzung den Wandler deaktiviert hat. Schaltwandler und Funkgeräte sind sonst eine schwierige Kombination. Ein Schaltwandler mit hohem Wirkungsgrad verursacht normalerweise starke Störungen. Der eingesetzte Schaltwandler ist speziell für niedrige Funkstörungen optimiert.

C-Turm Elektrik

Über den Sommer wurde die Elektrik im C-Turm ausgebaut. Mit dem Anschluss aller Solarpanele an Laderegler ist der vorläufige Endausbau erreicht. Der nächste Schritt wird das montieren von Sensoren, Webcams etc. sein.

Im C-Turm Erdgeschoss steht nun ein Experimentierfeld zur Verfügung, an dem folgende Spannungen abgegriffen werden können:

  • 24V nominal, 20-32V, je nach Ladezustand der Batterie
  • 12V nominal, ca 13,2V über DC-DC-Wandler
  • Variabel, zwischen 0V und (Batteriespannung – 2V)

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C-Hack meets DARC

Am Samstag 13. Juli fand am C-Turm Funkaktivität statt. Die Funkamateure des befreundeten DARC Ortsverband Nordschwarzwald (P32) waren mit zwei Funkstationen in der Luft. Hierzu wurden zwei Antennen aufgebaut und Betrieb auf Kurzwelle und UKW (2-Meter-Band) durchgeführt. Das Rufzeichen der Clubstation war DL0CCW.

Der Betrieb auf Kurzwelle lief sehr gut, obwohl die Antenne nur wenige Meter über dem Boden aufgehängt war. Auf dem 2m-Band waren nur wenige Stationen zu arbeiten.

Der Aktivtätstag war gleichzeitig ein Test für die neue Akkuversorgung im Turm. Das UKW-Band wurde vom Laderegler für die Lithiumionenakkus gestört, wärend des Funkbetriebs wurde dieser abgeschaltet. Der DC/DC-Wandler von 24V auf 12V ging in Überlast, wenn die Funkstation auf voller Leistung betrieben wurde.

Die Kurzwellenantenne soll beim nächsten mal weiter oben am Turm angebracht werden.

Erster Akkuwürfel im C-Turm

Der erste Akkuwürfel (von hoffentlich ganz vielen!) wurde installiert. Mit dem Akkuwürfel wird eine Tonausgabe versorgt, mit der Mauersegler-Schreie ausgegeben werden.

Die Installation ist noch provisorisch, die ganze Technik wird noch in ein Wandregal verpackt.

Kabel für den Anschluss Solarpanel -> Laderegler mussten konfektioniert werden.

Ein Hochstromstecker musste angelötet werden. Provisorischer Lötplatz mit Gaslötkolben.

Danach wurde der Würfel angeschlossen, der eingebaute Raspberry Pi gestartet. In all den Kartons im Hintergrund sind Akkus, die darauf warten, von fleißigen Bastlern eingelötet zu werden. Der Schmutz auf dem Boden ist nicht Teil des Projekts.

(Die miese Bildqualität liegt an der Mobiltelefon-Kamera)

Großer Wartungstag im C-Hack

Am Samstag standen größere Wartungsarbeiten im C-Hack an. Die neue Fräse benötigte etwas Aufmerksamkeit, da das Spiel der Führungen zu groß war. Der Laser, der im letzten Jahr intensiv genutzt wurde, zeigte einige Abnutzungserscheinungen.

Der Abluftfilter der Lasereinheit war gesättigt, es wurde eine Filterkassette ersetzt.

 

Der Autofokus hat etwas abbekommen, er sieht etwas windschief aus. Vermutlich stieß er beim seitlichen Verfahren gegen ein Werkstück. Vor dem Lasern sollte immer der Tisch nach unten gefahren werden, damit der Tastfinger sich seitlich frei bewegen kann. Nach dem einschalten führt der Laser ein Homing durch, dazu verfährt er nur X und Y-Achse. Der Tisch (Z-Achse) wird vom Autofokus immer nur nach oben gefahren, bis das Werkstück den Finger berührt.

 

Autofokus ausbauen und analysieren

 

Für eine kleine Madenschraube im Tastfinger war kein passender Innensechskant (Zoll) verfügbar, deswegen wurde auf dem Schleifbock ein kleiner Schraubenzieher passend geschliffen. Die zerstörte Zugfeder ist nun sichtbar.

 

Da es die Federn im Ersatzteildienst nicht einzeln gibt, wurde aus einem Sammelsurium von Federn eine passende herausgesucht.

 

Nach dem Zusammenbau, kurze Funktionsprüfung, chemische Reinigung und Einbau in den Laser.

 

Danach Austausch des Zahnriemens für die X-Achse. Der alte Zahnriemen war ausgeleiert, beim bewegen flatterte er manchmal und verursachte eine Zitterbewegung des Laserstrahls.

 

Schließlich stand noch eine Grundreinigung an, der Krempel im Zwischenboden kann Feuer fangen.

 

Nach der Funktionsprüfung des Lasers, wurde die Fräse in Schwung gebracht. Die Führungsrollen waren locker und mussten neu gespannt werden. Die Justage war erfolgreich, eine Probefräsung brachte ein gutes Ergebnis.

 

Hier noch das Fräsergebnis:

Mehr über den Einsatzzweck dieses Holzteils findet ihr hier

Neue Türschilder für die Laborräume

Was lange geplant wurde ist nun endlich umgesetzt. Das erste Türschild ist angebracht. Das Design ist von [Noah], umgesetzt wurde es auf unserem Lasercutter. Auf dem Türschild gibt es ein Feld für die Raumbelegung. Projektgruppen können hier ihre Nutzungszeiten eintragen. Die Halterung ist noch provisorisch, erfüllt aber ihren Zweck. Nach und nach sollen an alle Türen solche Schilder angebracht werden. Damit es auch zu einem Hackerspace passt, sind die Kunststoffplatten UV-Aktiv, unter Schwarzlicht fangen die an sichtbar zu leuchten. Das Schwarzlicht wird im Flur noch montiert.

Für alle mit einer künstlerischen Ader, wir wollen den ganzen Flur neu gestalten, gerne auch mit gutem Graffiti und Leuchtfarben.

 

Neue Netzteile für das Elektrolabor

Dank einer Spende der Funkamateure des DARC, Ortsverband Nordschwarzwald P32, hat das Elektrolabor zehn neue Netzteile erhalten.

Netzteil-Parade

Die Netzteile arbeiten im Bereich 0 bis 30 Volt, 0 bis 5 Ampere, sind also geeignet für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Für anspruchsvollere Aufgaben sind die Netzteile auch fernsteuerbar (RS232 und USB). Eine Einweisung gibts bei [xsider].

Der Ortsverband P32 trifft sich jeden ersten Donnerstag im Monat um 20 Uhr im „Wirtshaus zum Löwen“, Wildbader Str. 20, Calw-Hirsau.